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The Funny Experience Of Madness


Abschied


Wir kennen uns jetzt schon so lange- ein ganzes Leben. Irgendwie sind wir immer miteinander klar gekommen... mal mehr mal weniger aber im Grunde genommen war's zumindest ok. Die Zeiten ändern sich... ich ändere mich.
Es tut mir nicht mal leid, wenn ich dir jetzt sage, dass du gehen musst, dass ich alles tun werde was in meiner Macht steht, um dich aus meinem Leben zu verbannen. Das kannst du mir glauben, denn es geht um meine Existenz. Ich kann nicht existieren neben dir, du musst gehen!
Seit Jahren erzählst du mir von all den schönen Krankheiten, von dem Schmerz, der Traurigkeit, der Einsamkeit. Du machst mich müde und ohnmächtig und ich bin es leid. Du machst mich krank, du tust mir weh... wozu das alles? Soll ich dir was sagen!? Es gibt keinen Grund. Du hast keinen Grund dazu, die Ursache ist nicht vorhanden und deshalb kann auch die Wirkung nicht real sein. Du bist ein kleines trotziges Kind. Du weißt wie ich zu Kindern stehe... und ich lasse mir von dir nicht über mein Leben bestimmen... von jemanden, der sich ohnehin nach dem ersten Tritt in die Ecke verzieht und heult... und im Prinzip vor allem Angst hat. Ich weiß, du hast viel gelitten, warst oft allein und hattest es nicht einfach. Aber daran trage ich keine Schuld. Ich bin nicht diejenige, die es zu strafen gilt. Ich kann nichts dafür.
Und Projektionen kannste ab jetzt knicken. Ich bin nicht dazu da, dir die Angst zu tragen oder das Ventil für dein Leid zu sein. Du musst verstehen! Du brauchst doch keine Angst mehr zu haben... du bist nicht alleine, ich bin jetzt hier, pass auf dich auf und du musst das akzeptieren... denn du wirst keine andere Mutter mehr bekommen. Spiel nach meinen Regeln, nimm es an oder geh!
Ich hab nur dieses Herz... und das kann nicht für uns beide schlagen.

Mach es gut- und ich mach es besser!

Nat am 4.4.08 21:57



Nicht Da


Alles ist irgendwie seltsam. Wieder. Wie ein Sog dem sehr viel daran liegt mich in die Tiefe zu befördern. Hilflosigkeit. Frustration erreicht den Höhepunkt, wandelt sich zur Verzweiflung. Ruhelos, rastlos, innerlich bebend. Druck, dieser wahnsinnige Druck, gleich sprengt er meinen Brustkorb- der ganze Dreck- heraus damit, über den Parkett, tränkt den gestreiften Sitzpolster -es kann nie sauber genug sein- Die Wände sind vollgespritz durch die enorme Kraft, die meinen Oberkörper zum Platzen gebracht hat. Erleichterung. Das wär mal was. Bitte lass mich platzen, schön laut, mit 'nem großen Knall, dass ein jeder kommt und das Kunstwerk bewundert. "Schön haben Sie das gemacht!"

Genug, genug! Ich habe genug davon, ihr könnt alle gern was ab haben. Da ist genug von mir- die Spiegel werden umgedreht, meine Güte, mir ist so schlecht. Von mir selbst. Ich gehör' hier nicht hin, nicht hier rein, nicht so. Es ist zuviel, viel zu viel und doch zu wenig. Alles im Überfluss aber nichts von dem was ich brauch. Reden, ich will reden und weiß nicht worüber. Es tut mir so leid, schnell zurück ins Häuschen, husch husch, Fenster und Türen verriegeln- ich bin nicht da, ich bin nicht da.

 

 

Nat am 23.3.08 02:38



'Nbisschen


'Nbisschen an der Matratze schnüffeln, 'nbisschen hineinkuscheln, 'nbisschen träumen...
Darin versinken möcht' ich, sie soll sich auftun, die Matratze, mich verschlingen mit Haut und Haar- für immer. Phantasien.
Nie wieder weg von diesen Bildern, diesem Gefühl

... ich sollte damit aufhören, fremde Gerüche für meine Träumereien zu missbrauchen...

 


©2005-2008 ~R0s4-N3gr4

Nat am 21.3.08 02:00


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